Sonntag, 30. November 2014

Casa de Norma - Ende November 2014 - bereit für die kommende Saison (Fotos)

der letzt Schliff - den Sommer über habe ich aus unserem gefätten Mangobaum Stühle für das Restaurant gebaut - alles in der Casa de Norma ist aus der umliegenden Naur

bei der Arbeit 2

unser Teich mit dem Restaurant

modifizierter Teich

da stehen sie - unsere Mangostühle

der grosse Tsch

die Lümmelecke

von oben - mir gefällt das sehr gut

Stammtischecke

der neue Gartensitzplatz - unser Kommunikationscenter bei tollem Wetter

gemütlich unter dem Kaffeebaum sitzen

Mittwoch, 26. November 2014

Worst Case Szenario – Wenn du plötzlich keinen Computer mehr hast.



Wir „modernen“ Althippies haben auch so unsere Probleme – ich zum Beispiel, wenn ich keinen funktionierenden Rechner mehr habe. Ich bin ein Telefon -, Handy-   oder Smartphonemuffel und mag auch  keine Tablettcomputer mit Touchscreens, etc. Ich stehe auf meinen alten Rechner mit dem guten alten Windows XP und schlage mich daneben auf dem Laptop mit Windows 7 herum. Was macht man wenn beide auf einmal kaputt gehen. Das hier in Las Galeras auf Samana? Katastrophe!!!
Genau das ist uns hier passiert und das praktisch drei Wochen lang. Kurt vor dem Start der Hochsaison….das ist schlimm! Wenn die Leute sich daneben auch noch die Küpfe wegen der lokalen Stromgesellschaft die Küpfe gegenseitig einschlagen und wochenlang streiken, wobei es hart zur Sache geht. All das kommt derzeit zusammen. Seit heute bin ich wieder online. Zumindest das Laptop tut wieder (wie lange will ich gar nicht wissen) und ich kann wieder kommunizieren.
Apropos Smartphone – so eins habe ich auch, aber es klingelt nicht oder besser der Ton ist kaputt. Ich spüre es im höchsten Fall, weil zumindest der Vibrationsalarm geht. Also passt doch alles zusammen.
Darum herrschte Stille auf allen Ebenen und man hörte nichts vom Manzana aus dem Outback von Samana – Arroyo del Cabo bei  Las Galeras und hiermit melde ich mich zurück.

Mittwoch, 5. November 2014

Der Werdegang unserer Djungelküche (Foto)

Alles fängt irgendwie an….

Es sollte eigentlich ganz anders beginnen. Aber da war 20111 diese Anfrage von ganz  lieben  ehemaligen El Cabito Gästen aus Deutschland. Sie waren wieder in Las Galeras im Hotel Villa Serena im Urlaub und sie wollten was leckeres Essen. Ich sollte ihnen mein Jerkpork zaubern. Geplant war La Casa de Norma bereits, aber es gab sie einfach noch nicht – stimmt nicht, es gab sie, aber es war wirklich „nur“ Normas klein Häuschen in Arroyo del Cabo – Normas Rancho (typisches Dominikanisches Holzhaus auf dem Land). Das ist es auch heute noch, aber heute ist es auch die Casa de Norma, unser kleines Campoparadies…

Gesagt und gekocht und das Jerk war lecker – also machte ich mich an die Planung und begann zu basteln. Das tue ich auch heute noch und was da mittlerweile steht, kann sich durchaus sehen lassen.  Entstanden ist unser poco a poco Retreat und langsam spricht es sich herum, das man hier ganz anders genießen kann wie sonstwo auf Samana.  Alles braucht seine Zeit…
Hier nun eine kleine Erinnerung, wie das Herzstück entstanden ist – die Djungelküche!

Casa de Norma hat eine fast neue Küche



Da hat ein guter Freund in Las Terrenas sich in seinem neuen Haus eine neue Küche geleistet – wunderbar! Auf das ihm alles in seiner neuen Küche gut gelingt. Die alte Küche war nun zu viel und er hat mir einen Teil davon geschenkt. Den anderen Teil baut er sich in seine neue Grillküche im Garten. Ich habe einen Pickup organisiert und mir das Schmuckstück geholt. Und die letzten drei Tage habe ich wie so oft in letzter Zeit die Computer - Tastatur mit Säge, Hammer und meinem bescheidenen Werkzeug getauscht und mir eine“ neue“ Einbauküche gebaut.  Gar nicht so einfach, aber ich kann echt zufrieden sein. Sogar meiner Norma gefällt das außerordentlich gut und es ist noch Material für andere Verbesserungen am Haus übrig. Also gibt es noch mehr zu renovieren…

Aber hier nun ist das Ergebnis und aus der ehemaligen Djungelküche wird so langsam eine schmucke Werkstatt für die karibische Kocherei  a la Manzana und Norma. 





Dienstag, 4. November 2014

Karibischer Brotpudding (Breadpudding - Pudin de Pan)



Ein Dessert für schlechtes Wetter oder Regentage. Es ist ungemütlich da draußen und man fröstelt. Das passiert einem auch hier in der Karibik mitunter. Warum nicht ein lauwarmes oder warmes Dessert. Oder man serviert den Brotpudding kalt am nächsten Tag. Überhaupt ist so ein Brotpudding ein „Recyclingdessert“. Wenn man altes Brot vom Vortag hat und dieses weiterverarbeiten will, ist ein Brotpudding die rettende Lösung.  Aber keine Angst – ein richtig gemachter Brotpudding ist eine Delikatesse und begeister Jung und Alt.  Wir in der Casa de Norma begeistern unsere Gäste gerne mit diesem Dessert. Es gibt unendlich viele Variationen und hier ist eine Version, die immer gut ankommt. 



Zutaten für 6 Personen:

  • etwa 300 g oder 6 dicke Scheiben Weißbrot oder Dominikanisches Brot (Zwieback, altes Brot vom Vortag, ein Trockenkuchen, der übrig geblieben ist….)
  • 50 g Butter, geschmolzen
  • 4 Eier, verschlagen
  •  ½ l Milch
  •  75 - 100 g brauner Zucker 
  •   1 TL Zimt
  •   Rosinen, getrocknete und gezuckerte Orangeschalen, Nüsse oder Mandeln
    ·         Vanillezucker nach Geschmack

Zubereitung:
·         Ofen auf 175 Grad vorheizen.
·         Brot in Stücke brechen und in eine gefettete Auflaufform (Keramik) geben.
·         Die Butter darüber tröpfeln.
·         In einer Schüssel Eier, Milch, Zucker und Gewürze verschlagen und das Brot damit begießen, Brot etwas herunterdrücken, damit die Mischung gut aufgesogen wird.
·         Etwa 45 Minuten im Ofen backen, bis sich die Masse gesetzt hat und oben leicht gebräunt ist.

Variationen:
·         200 g frische Früchte oder Beeren  (Cereza, Äpfel, Bananen, Mangos, Ananas etc)  über die Auflaufmasse geben und mit backen.
·         nach dem Backen mit Fruchtkompott und Vanillesoße servieren.