Donnerstag, 24. Januar 2013

Das Problem der Playa Fronton und anderer Samana - Paradiese!

Das Problem der Playa Fronton und anderer Samana - Paradiese!

Die Halbinsel Samana wandelt sich langsam vom ehemaligen Geheimtipp der Dominikanischen Republik zu einer wertvollen, touristische Destination. Samana war immer auch Lebensraum von sehr vielen Menschen, im Gegensatz zur dünnbesiedelten Gegend von Punta Cana.  Wegen seiner lange Zeit abgelegenen, geografischen Lage führte die Halbinsel eine Art „Dornröschendasein“. Auf Samana leben auch heute nach wie vor sehr viele arme Menschen und alle diese Menschen haben ihre persönliche Vorstellung von Wohlstand. Die Situation hat sich mittlerweile durch die gute Verkehrsanbindung sehr geändert und Samana wird darum mehr und mehr zu einer Art Naherholungsgebiet für die wohlhabende Bevölkerung des Landes.  Diese Tatsache erlebt man heute auf Samana mit all seinen Vor - und Nachteilen. Stoppen kann man diese Prozess der Modernisirung und des Fortschritts nicht, aber man sollte zumindest behutsam mit den einmaligen, natürlichen Ressourcen umgehen. Genau hier scheiden sich seit wenigen Jahren die Geister. Der Erfolg mit der Brechstange oder doch besser Nachhaltigkeit?

Es gibt viele natürliche Highlights auf Samana. Zu den bekanntesten zählen die Wasserfälle von El Limon, der Nationalpark los Haitises, das Whalewatching oder die komplett vermarktete Cayo Levantardo. Mehr und mehr gehört die Playa Rincon auch dazu und der sagenhafte Strand und die Schönheit von El Valle. Auf der anderen Seite gibt es nach wie vor genug Geheimtipps und dazu gehört die Gegend um Las Galeras und besonders die Küstenlinie am Cabo von Samana incl. der Gegend von der Bocca del Diabolo zur Playa Fronton bis zur Playa Madame und dann weiter bis Las Galeras. Genauso dazu gehört das grösste unerschlossene Gebiet der Halbinsel Samana am Cabo Cabron.

Zum Teil stehen diese Regionen unter Schutz, was auch immer das bedeutet. Schutz bedeutet eigentlich Schutz vor den Menschen und deren Habgier. Gemeint ist Schutz vor Umweltverschmutzung, vor planloser Zersiedlung, vor der Verwandlung von natürlichen Ressourcen in heute typisches Kulturland was Privatisierung und Zweckentfremdung bedeutet.  Aus unerschlossenem Land wird Agrarland;  Aus Acker- oder Agrarland wird privates Bauland; aus privatem Bauland wird Kulturland und Kulturland wird zu hochpreisigem Spekulationsland.  Auf der Strecke bleibt die natürliche Schönheit und der Wert für die Allgemeinheit - dann heisst es Zutritt verboten oder nur gegen Eintritt!

Eintritt erwünscht sollte es eigentlich heissen! Und dabei bitte auf das Umfeld achten, das wäre wünschenswert! Jeder einigermassen zivilisierte Mensch versteht das. Würden zivilisierte Menschen einen sinnvollen Zweckbau oder eine öffentliche Toilette in Stücke hacken, um damit ein Grillfeuer anzuzünden? Würden zivilisierte Menschen Müll in eine sagenhafte Landschaft werfen, sich dann vereint daneben setzen, um die verschandelte Schönheit zu geniessen? Ich denke nicht!

Eine absolut bezahlbare Abgabe zum Erhalt von natürlicher Schönheit von den Besuchern zu erheben, macht Sinn. Eine Abgabe zu erheben, um Menschen damit zu bezahlen, die den klaren Auftrag haben, ein Stück Paradies zu erhalten, macht auch Sinn. Einen Eintritt zu erheben, um irgendwelche Menschen ohne Gegenleistung reich zu machen, ist dagegen sinnlos!  Geld verdienen ist für uns alle heute unumgänglich - es ist die Art, wie wir leben. Unbedarften Menschen klar zu machen, das sie durch ihr Tun am eigenen Ast sägen, macht Sinn. Es fördert Nachhaltigkeit. Der Erhalt und der Schutz der Umwelt ist besonders in spektukalären Gegenden heute ein Muss. Wer das nicht versteht, dem sollte dringend geholfen werden. Die Sichtweisen der Menschen sind etwas sehr Persönliches. Wenn die Schönheit einer Sache aber gar nicht selber bewusst gesehen wird, weil sie einfach zum persönlichen Alltag gehört, dann sollte man diese Menschen unbedingt darauf hinweisen. Wenn etwas Schönes aus Unwissenheit zerstört wurde oder wird, dann liegt es an der Unwisseheit und an der Unterlassung der Wissenden. Wenn dies aus Habgier oder Egoismus geschieht, ist es doppelt schlimm. Man muss die Menschen stolz machen, stolz auf ihre Umwelt, stolz auf etwas Einmaliges, stolz auf ihren persönliche natürlichen Reichtum. Stolz darauf, anderen Menschen etwas Einmaliges zeigen zu können und stolz zu sein, das sie selber ein Teil davon sind.  Nur so können wir erreichen, das diese letzten Paradiese der schönsten Halbinsel der Welt für die Nachwelt erhalten bleiben. Wenn wir das nicht machen, sind sie schon bald Geschichte und Dornröschen verliert ihre Unschuld für immer.

Sonntag, 20. Januar 2013

Ostras - Mangroven Auster - Caribbean Oyster - Crassostrea rhizophorae (Klassifizierung)

spanisch - Ostra
deutsch - Mangroven Auster
englisch - Caribbean Oyster
Wissenschaftlicher Name - Crassostrea rhizophorae

Die Karibische - oder Samana Auster gedeiht auf den Luftwurzeln von Mangroven und ist durch Wasser oftmals nur bei Flut bedeckt. Zum Teil findet man in Mangrovenwäldern wie Los Haitises unzähligen Austern und Muscheln.

Austern werden an den Stränden der Halbinsel Samana und vor allem in Las Terrenas von fliegenden Händlern zum direkten Verzehr angeboten. Welche Gefahren bestehen beim Kauf und Genuß am Strand? Austern sind schnell verderblich, insbesondere bei Wärme. Der Verzehr roher und toter Austern kann zu einer Blutvergiftung führen. Tiefgekühlt bleiben die (toten) Tiere jedoch bis zu 3 Monaten genussfähig. Sie sollten dann aber unbedingt vor dem Verzehr gegart werden.

Da Austern vor dem Verzehr nicht ausgenommen werden, konsumiert man natürlich deren Magen- und Darminhalt mit! Wurden diese außerhalb kontrollierter Gewässer geerntet, besteht die Gefahr, das die Austern Umweltgifte, Bakterien oder Fäkalien aufgenommen haben, die dann beim „Genuß“ zu Erkrankungen (Hepatitis oder Blutvergiftungen) führen können. Bei Mangrovenwäldern oder Populationen handelt es sich immer um ein Salz & Süsswassergemisch wie man es in Flussmündungen, Sumpfgebieten an der Küste antrifft. Man sollte darauf achten woher das Süsswasser oder der Fluss kommt. Wenn es vor der Mündung durch grosse menschliche Siedlungen führte, kann das Wasser mit Fäkalien und anderen Gifen belastet und verseucht sein. Das Gleiche gilt für Muscheln und Garnelen, die auch vor allem in Flussmündungsgebieten wie z.B. bei Sanchez  oder Nagua „gedeihen“.

Beim Verzehr in Restaurants besteht die Gefahr wenigert, wenn die Austern über den Handel aus dem Ausland importiert werden, aus einer kontrollierten Zucht stammen und sachgemäß gekühlt transportiert wurden.

Der Verzehr von Austern ist allgemein beliebt, Austern gelten aufgrund ihrer Inhaltsstoffe als nahrhaft und gesundheitsfördernd (Vitamine A, B1, B2, B3, B12, D, E und viele Mineralstoffe, aber wenig Fett und Kohlenhydrate). .

Die Auster wird nach dem Öffnen im allgemeinen roh geschlürft, wobei es von Wichtigkeit ist, dass sie noch lebt, was man beim Beträufeln mit Zitrone oder der Berührung mit dem Messer am sich zurückziehenden Rand erkennen kann.

Wenn die Auster dicht geschlossen ist, kann sie mehrere Tage außerhalb des Wassers leben ohne auszutrocknen.






Freitag, 18. Januar 2013

Calamar - Pulpo - Tintenfische - Squid - Coleoidea (Klassifizierung)

englisch - Squid
spanisch - Pulpo, Calamar
deutsch - Tintenfisch, Krake
französisch - Calmar
Wissenschaftlicher Name: Coleoidea

Systematik
ohne Rang:     Urmünder (Protostomia)
Überstamm:     Lophotrochozoen (Lophotrochozoa)
Stamm:     Weichtiere (Mollusca)
Klasse:         Kopffüßer (Cephalopoda)
Unterklasse:     Coleoidea

Überordnungen

    Zehnarmige Tintenfische (Decabrachia)
    Achtarmige Tintenfische (Vampyro)

Lebensraum
Die meisten Kraken sind Grundbewohner

Die Tintenfische sind eine Teilgruppe der Kopffüßer. Sie sind damit keine Fische, da diese zu den Wirbeltieren zählen. In einigen (wenigen) allgemein- und populärwissenschaftlichen Arbeiten werden Tintenfische auch Tintenschnecken genannt.

Umgangssprachlich und historisch werden nur die Sepien als Tintenfische bezeichnet. Diese bilden gemeinsam mit den Kalmaren und den kleineren Ordnungen der Zwergtintenfische die Gruppe der zehnarmigen Tintenfische.

Zu den achtarmigen Tintenfische,gehören die Kraken, die cirrentragenden Kraken und die Vampirtintenfischähnlichen.

Derzeit kennt man aus den heutigen Meeren etwa 800 Arten, und laufend werden noch neue Arten beschrieben.

In ihrer Körpergröße, der Bewegungs- und Reaktionsfähigkeit überragen die Tintenfische alle anderen Mollusken deutlich. Sie haben nach den Wirbeltieren eine der höchsten Organisationsformen im Tierreich. Tintenfische sind die intelligentesten Weichtiere. Ihr Nervensystem zeigt einen hohen Grad an Zentralisierung und bildet ein Gehirn im hinteren Teil des Kopfes. Sie besitzen zwei Nieren, ein Herz und zwei branchiale oder Kiemenherzen (Vorhöfe).

Tinte dient der Abwehr
Der namensgebende Tintenbeutel ist bei Octopoden größer, und kann deshalb häufiger nacheinander benutzt werden als der der Kalmare. In Wirklichkeit bildet das „Tintensekret“ eine relativ kleine, kompakte Pigmentkörnchen-Wolke, die an der Stelle schwebt, an der einen Augenblick vorher noch der per Rückstoß davongeschossene Tintenfisch war. Der angreifende Räuber soll also die Tintenwolke mit dem Beutetier verwechseln und mit seiner Fehlattacke Zeit verlieren, die der Tintenfisch zur erfolgreichen Flucht nutzt.

Tintenfische als Nahrungsmittel
Am beliebtesten sind Sepien, Kalmare und Kraken, wobei sie durch den internationalen Handel häufig als Kalmare, Calamari oder Calamaio bezeichnet werden. Im Handel werden Tintenfische im Ganzen oder zerteilt (Fangarme, Ringe, Filets), frisch, gefroren (teilweise vorgegart), geräuchert oder als Konserve angeboten.

 Zur Vorbereitung entfernt man prinzipiell das Chitinbein. Je nach der Größe des Tieres werden zusätzlich ungenießbare Teile wie der Kopf, Kauwerkzeuge, größere Saugnäpfe und die Innereien entfernt. Größere Tiere werden vor der Zubereitung in einer Kräuterbrühe vorgegart.

Es haben sich mehrere Standardzubereitungen herausgebildet, die regional um einige Zutaten ergänzt werden. Beispiele hierfür sind
  •     Calamaio al forno und Calamari ripieni, bei denen die Füllung aus Semmel, Eiern, Knoblauch, Zwiebeln und gehackten Sardellenfilets besteht.
  • als Ragout in Tomatensauce (braisé)
  • als frittierte Stücke, wie z. B. Calamari fritti, bei der Mantel in Ringe und die Tentakel in Stücke geschnitten werden
  • Gefüllte Fangarme, die anschließend frittiert, gebacken oder gebraten werden.





Dienstag, 15. Januar 2013

Das Samana Forum und das Forenteam soll aktualisiert und vergrössert werden!

Das Samana Forum ist nun 10 Jahre online und die Halbisel Samana hat sich in diesen vergangenen 10 Jahren sehr stark entwickelt. Samana Kenner aus aller Welt wissen das sehr gut und diese Entwicklung geht unvermindert weiter. Der Ort Las Terrenas ist heute längst nicht mehr das „verschlafene Fischerdorf“ von einst! Las Terrenas wird heute im gleichen Zug wie andere Orte an der dominikanischen Nordküste als grosses und wichtiges touristisches Zentrum und Lebensraum genannt. Das bringt bekanntlich Vor - und Nachteile und mit der einstigen Beschaulichkeit ist es schon lage vorbei! Man kann dies jedoch auch als Chance sehen.

Das Samana Forum betrifft heute die ganze Halbinsel Samana und nicht nur Las Terrenas. Dem wollen wir in Zukunft mehr Rechnung tragen und darum suchen wir neue Mitglieder und Moderatoren aus/für Santa Barbara und Umgebung, El Limon, Sanchez (und die Gegend zwischen Sanchez und Santa Barbara), Las Galeras (und die Gegend von El Frances bis zur Playa Rincon, Cureva de Aqua, Loma Traversar), Los Cacaos (und die Gegend zwischen Santa Barbara und Las Galeras) und ganz speziell aus der Gegend auf der anderen Seite der Baya de Samana wie Sabana del Mar (incl. Los Haitises) und Miches.

wir wollen neue deutschsprachige und ausländische Residenten und Dominkaner als Forenmitglieder und Moderatoren ansprechen, deren Lebensraum heute die ganze Halbinsel Samana ist. Bislang war das Samana Forum vor allem die Anlaufstelle für deutschsprachige Touristen aus Europa und der ganzen Welt. Aber wir möchten eine Online - Möglichkeit schaffen, womit Menschen auf Samana untereinander besser kommunizieren und agieren können.

Eine Idee die das fördert, wäre der neu lancierte Samana Online Marktplatz. Eine Art Kleinanzeigen - Markt und ein privater Samana - Veranstaltungskalender, wo neue und alte Mitglieder vor Ort inserieren und mit anderen kommunizieren können. Es geht um interessante Veranstaltungen, kleine private Geschäfte, Dienstleistungen, Arbeiten, Reperaturen von spezialisten, Wohnungs - oder Mietangebote und  von auch die Bereitstellung vonFerienunterkünften für Inland und Wochenend - Touristen aus der ganzen Dominikanischen Republik, welche auf Samana logieren möchten, Fahrzeuge, Verkäufe und Käufe aller Art, Anfragen, ect.

Hiermit lade ich alle Interessierten Samana Fans ein, einen Blick in das Samana Forum zu werfen. Wer interesse hat, aktiv mitzumachen, kann sich an mich wenden.

http://www.carookee.net/forum/samana-forum







Baerenkrebs - slipper lobster - cigalle - cucaracha del mar (Klassifizierung)

englisch -  Slipper Lobster
deutsch - Bärenkrebs
spanisch - esciláridos, santiaguiño, cigarra de mar
dominikanisch - cucaracha del mar
französisch - Cigales de mer
wissenschaftlicher & Lat. Name - Scyllarides squamosus,


Familie: Scyllaridae,
Ordnung: Zehnfusskrebse, Decapoda,
Infraordnung: Palinuridea,
Klasse: Hoehere Krebse, Malacostraca,
Stamm: Gliederfuesser, Arthropoda,
Ueberstamm: Haeutungstiere Ecdysozoa,
Unterstamm: Krebstiere, Crustacea,

Baerenkrebse haben am Kopf schaufelartige Fortsaetze, Antennen, mit gezackten Raendern, mit ihnen graben sie hartschalige Weichtiere aus, sie besitzen keine Scheren, Nachtaktiv, sind sehr scheu,

Bärenkrebse, Vertreter der Familie Scyllaridae, kommen auf der ganzen Welt vor. Ihren französischen Namen cigale de mer (Meerzikade), der auch in der italienischen und spanischen Bezeichnung anklingt, verdanken sie der Tatsache, daß sie unter Wasser deutlich hörbare Laute von sich geben, die dem Zirpen einer Grille ähnlich sind.
Sie haben alle die gleiche Form und dieselben allgemeinen Merkmale, aber sie unterscheiden sich in der Färbung und der Größe.

Der im Mittelmeer lebende Große Bärenkrebs (Scyllarides latus)kann bis zu 45 cm lang werden, während der Kleine Bärenkrebs (Scyllarus arctus), die wichtigste Bärenkrebsart im östlichen Atlantik, nur halb so groß ist.

Thenus orientalis, die Hauptart in den indopazifischen Gewässern, erreicht eine Länge bis zu 25 cm. Sein etwas kleinerer Verwandter, Ibacus ciliatus, fällt durch seinen hellroten Rücken auf.

Lebensraum
Bärenkrebse leben in allen tropischen und subtropischen Meeren der Welt, zwei Arten sind auch im Mittelmeer anzutreffen: der bis zu 10 cm lange Kleine Bärenkrebs (Scyllarus arctus) und der etwas über 30 cm lange Große Bärenkrebs (Scyllarus latus). Die Hauptart der Bärenkrebse in den indopazifischen Gewässern ist der hier abgebildete Thenus orientalis, der bis zu 25 cm Länge erreichen kann.

Beschreibung
Bärenkrebse sehen sonderbar aus. Obwohl sie mit den Langusten verwandt sind, fehlen ihnen die langen Antennen. Stattdessen haben sie am Kopf schaufelartige Fortsätze mit gezackten,
scharfen Rändern, die sie zum Graben in schlammigen oder sandigen Böden benutzen. Bärenkrebse haben außerdem auch keine Scheren. Alle Arten sehen sich sehr ähnlich, sind meist unauffällig grau oder braun gefärbt und unterscheiden sich vor allem durch ihre Größe.

Kulinarisches
Bärenkrebse sind wegen Ihres festen, schmackhaften Fleisches interessant für die menschliche Ernährung. Sie sind gut schälbar. Der Bärenkrebs kann gegrillt, gebraten, sautiert, gebacken, gesotten, dampfgegart verzehrt werden. Bärenkrebse verfügen über einige kleine Stacheln, die vor allem in ungekochtem Zustand sehr schmerzhafte Stiche verursachen können. Bärenkrebsen kommt in der Fischereiwirtschaft nicht die gleiche Bedeutung zu wie den Hummern oder Langusten. Dabei ist ihr Fleisch sehr wohlschmeckend. Kenner erklären, dass der aus dem indopazifischen Raum stammende Thenus orientalis am besten schmecke. Vor allem das Schwanzfleisch gilt als Delikatesse.

Bärenkrebse, Lambie, Langusten unterliegen den jährlichen Schonzeiten. Mehr dazu in einem älteren Post  -


Conch - Lambi - grosse Fechterschnecke - Strombus gigas (Klassifizierung)

dominikanisch - Lambie
englisch - conch
deutsch - grosse Fechterschnecke
wissenschaftlich & lateinisch - Strombus gigas

Die Große Fechterschnecke oder Riesen-Flügelschnecke (Strombus gigas) ist eine karibische Meeresschneckenart und der größte Vertreter der Fechterschnecken. Sie ist die zweitgrößte Art der Flügelschnecken und eine der größten Schneckenarten überhaupt.
Die Schale der ausgewachsenen Schnecke misst 15–31 cm und hat einen ausladenden Mündungsrand („Flügel“). Die Färbung variiert erheblich.

Das Schneckenweibchen legt etwa 180.000 bis 460.000 Eier, aus denen Veliger-Larven schlüpfen. Wie andere Fechterschnecken macht Strombus gigas auch nach der eigentlichen Metamorphose im Laufe ihres Lebens noch einen erheblichen Gestaltwandel durch und bildet erst als erwachsene Schnecke den „Flügel“ aus.

Der Mantel der Schnecke wird manchmal kommensalisch von Kardinalbarschen (Astrapogon stellatus) bewohnt. Selten werden auch Perlen im Schneckenmantel gefunden.

Das Wort conch (englisch konk ausgesprochen) dient auch als Sammelbegriff für alle großen, spiralförmig gewachsenen, einschaligen Weichtiere, die im Meer leben. Es stammt aus dem Griechischen, wo kovxn „Schale" bedeutet. Doch wenn man in der Karibik konk bzw. Lambi angeboten bekommt, handelt es sich dabei um das äußerst wohlschmeckende Fleisch der Strombus gigas. Fossilienfunde deuten darauf hin, daß diese Schnecke sich vor ungefähr 65 Millionen Jahren entwickelte (daneben existiert die Meinung von Schneckenliebhabern, sie seien von Gott gesandt worden, um die Entwicklung des Menschen voranzutreiben...). Ohne Zweifel hat der Mensch bereits seit Urzeiten die riesige Schale dieser Schnecke aufgebrochen, um an das saftige Fleisch im Inneren zu gelangen. Die Muscheln /Schnecken werden heute nicht aufgebrochen, sondern nur mit einem Nervschnitt aus Ihren Gehäusen entfernt.

Die Fechterschnecke ist ein Symbol der Karibik, denn seit Urzeiten wird sie ihrer hübschen Schale, der gelegentlich von ihr produzierten Perlen und besonders ihres schmackhaften Fleisches wegen von der karibischen Inselbevölkerung und den in grosser Zahl anreisenden Touristen gleichermassen geschätzt. Wie ungezählte andere Tierarten, deren Körperteile oder Erzeugnisse der Mensch begehrt, ist die Fechterschnecke mittlerweile leider auch zu einem Symbol der menschlichen Habgier und Masslosigkeit geworden. Man sagt, das Gehäuse ist so sehr mir der karibischen See verbunden, daß man das Rauschen des Ozeans hören kann, wenn man sich die spiralförmige Muschel ans Ohr hält. Dies hört sich zwar sehr romantisch an, ist jedoch falsch. Richtig ist, das durch die Form des Gehäuses, das Geräusch der eigenen Blutzirkulation verstärkt und dadurch wargenommen wird.

Das Gehäuse fand vor allem als Werkzeug Verwendung, wegen seiner ansprechenden Optik war es auch eine Handelsware und diente von jeher als Schmuck. In vorkolumbianischen Dörfern und Siedlungen kombinierte man die Gehäuse mit simpler Töpferarbcit und verwendete sie zur Fertigung von Hämmern, Schabern, Bechern, Tellern, für religiöse Bilder und als Trompeten. Die Arawak und die Kariben (indianische Ureinwohner) fertigten daraus auch Ohrringe, Halsketten Anhänger, Armreifen und Haarspangen. Die ersten Siedler dcr Karibik lernten, aus Sand, Wasser und dem aus verbrannten conch shells gewonnenen Kallkstein Mörtel herzustellen. Manchmal wurden dabei auch die ganzen Schneckengehäuse wie Ziegel- oder Feldsteine benutzt und in Wände oder Böden einzementiert.

Lambie als Lebensmittel (Kulinarik)
Früher trocknete man die Riesenflügelschnecken für den Handel - ein reichlich geruchsintensives Verfahren, das das Fleisch allerdings 5-6 Tage haltbar machte. Heutzutage wird es tiefgtiefgefroren exportiert. Dieser Versand hat sich zu einem lukrativen Geschäft entwickelt: Kunden gibt es in den USA, in Europa und auf fast jeder Karibikinsel.

Wir kaufen die Lambie beim Fischer oder im Fischladen. Traditionell wird sie sehr lange gekocht - wenn möglich im Dampfkochtopf. Denn das Fleisch wird wird beim kochen zuerst zäh. So bereitet man bei uns aus der kleingeschnittenen Schnecke Ragouts daraus und das auf vereschiedenste Art.  Wenn man das wie ich langweilig findet, kann man auch aus dem Schneckenfuss ein hauchdünnes Carpaccio schneiden und dieses mit frischem Limonensaft und echtem Cocosoel marinieren oder eine Art Cevice daraus machen. Cevice ist roh mariniertes Muschelfleisch und eine der besten Arten, die Lambie zu servieren.


Languste - Langosta - Palinuridae (Klassifizierung)

deutsch - Languste, Ritterkrebs
spanisch - Langosta, La langosta común del Caribe
englisch - Spiny lobster
französisch - Palinuridae
Wissenschaftlicher Name: Palinuridae

Systematik
Überstamm: Häutungstiere (Ecdysozoa)
Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse: Höhere Krebse (Malacostraca)
Ordnung: Zehnfußkrebse (Decapoda)
Teilordnung: Achelata
Familie: Palinuridae

Die Legende berichtet, Palinarus, der Rudergänger des trojanischen Königs Eneas, sei eingeschlafen und ins Meer gefallen; dort habe er sich zur Strafe für seine Unachtsamkeit in ein Krustentier verwandelt.

Zusammen mit den Bärenkrebsen bilden die Langusten die Achelata. Von jenen unterscheidenen sie sich vor allem durch die Morphologie der Antennen. Das zweite Antennenpaar der Bärenkrebse ist stark verkürzt und schaufelförmig.

Die Familie der Langusten besteht aus 18 Gattungen mit insgesamt 55 rezent und 56 fossil bekannten Arten. Zu den Langusten zählen außerdem die ehemals in die Familie der Pelzlangusten gestellten Gattungen Palinurellus und Palibythus.[2]

Die Langusten (Palinuridae) bilden eine Familie innerhalb der Zehnfußkrebse. Während die Hummer mit ihrem starken Schwanz und zwei großen Scheren den Flusskrebsen ähneln, besitzen Langusten keine Scheren. Auffällig sind bei ihnen jedoch die langen Antennen. Langusten können bis zu 50 cm lang werden, sind in der Regel aber deutlich kleiner.

An fließendes und kühles Wasser gewöhnt, bewohnen die Tiere felsigen Grund und ernähren sich von Weichtieren, Algen und kleinen Fischen. Während des Wachsens wechseln sie mehrfach den Panzer und sind dadurch anderen Räubern gegenüber etappenweise sehr verletzlich; auch tagsüber aufgrund ihrer langsamen Fortbewegung.

Daher bevorzugen sie den Schutz der Unebenheiten des Meeresbodens und die Nahrungsaufnahme bei Nacht. Dieses Krustentier legt jedoch lange Migrationsstrecken zurück, auf denen sich mehrere Individuen ineinander schlingen, um den Panzer zu schützen. So bilden sie, auf der Suche nach größerer Wassertiefe, Reihen von bis zu fünfzig Tieren. Die Körper der Langusten sind meist auffällig gefärbt.

Verbreitung und Lebensraum
Die auch „Ritterkrebse“ genannten Langusten bewohnen felsige Küstenzonen. Im Ostatlantik und Mittelmeer lebt vor allem die Gewöhnliche Languste.

Im Larvenstadium gehört sie zum frei treibenden Plankton. Erst nach dem Larvenstadium werden die Krebse sesshaft, leben in felsigen Gegenden und nutzen Felshöhlungen und -nischen als Verstecke. Bis eine Languste fangreif ist, dauert es ca. 2,5 Jahre.

Kulinarisch
Dieses Meerestier, dessen erwachsene Exemplare im Durchschnitt etwa 23 cm lang sind und 700 bis 900 Gramm wiegen, wächst sein ganzes Leben lang und ist sehr langlebig, kann also eine enorme Größe erreichen; doch für die Zubereitung eines guten Gerichtes sollten junge erwachsene Tiere mittlerer Größe genommen werden, denn das Fleisch der älteren ist normalerweise hart.

Die Languste ist ein Kaltblüter – ihre Körpertemperatur hängt von der des Wassers ab – und von charakteristischem Aussehen. Das machen ihre langen Fühler und der Schwanz, der in mehrere Segmente gegliedert ist, die sich zur Fortbewegung zusammenziehen und dehnen.

Der für Kulinarisches begehrteste Teil des Tieres ist der Schwanz. Dieser kann zwar nahezu komplett zubereitet werden, doch sollte man wissen, dass der essbare Anteil, also das Fleisch, lediglich ein Drittel des Lebendgewichts ausmacht.

Begehrt sind vor allem Palinurus pencillatus und die Schmuck-Languste Palinurus ornatus. Beide erreichen Größen von 30 bis 45 cm (ohne Antennen) und maximal ein Gewicht von 5 kg. Bei der lebenden Languste muss der kräftige Schwanz immer leicht gekrümmt sein. Langusten, deren Schwanz ausgestreckt ist, sind auch im gekochten Zustand nicht mehr genießbar. Das Fleisch der Languste ist meist trockener als das des Hummers. Beim Kochen wird die Languste durch Freisetzung von Astaxanthin aus dem grünlichen Chromoproteid rot. Die im Handel angebotenen „Langustenschwänze“ stammen teilweise nicht von der Languste, sondern vom Kaisergranat, der wiederum in Frankreich als «langoustine» bezeichnet wird.



Montag, 14. Januar 2013

Drückerfisch - baracco - Triggerfish - pejepuerco - Balistidae (Fischklassifizierung)

Drückerfisch - baracco - Triggerfish - pejepuerco - Balistidae (Fischklassifizierung)

spanisch - pejepuercos, peces ballesta,  Balistidae
dominikanisch - baracco
englisch - Triggerfish
deutsch - Drückerfisch
Wissenschaftlicher Name: Balistidae

Systematik
Ctenosquamata
Acanthomorpha
Stachelflosser (Acanthopterygii)
Barschverwandte (Percomorpha)
Ordnung: Kugelfischverwandte (Tetraodontiformes)
Familie: Drückerfische

Lebensraum: Rifffisch

Drückerfisch 1

Drückerfisch 2


Merkmale
Drückerfische werden 16 Zentimeter bis einen Meter lang und haben einen kräftigen, hochgebauten und seitlich abgeflachten Körper. Häufig sind sie leuchtend gefärbt und auffallend gemustert. Ihr Körper ist von einer dicken Haut und kleinen, sich nicht überlappenden Schuppen bedeckt. Die Schuppen tragen häufig kleine Stacheln.

Der Kopf mit den hochliegenden und weit zurückliegenden Augen, die sie unabhängig voneinander bewegen können, nimmt einen sehr großen Teil - bis zu einem Drittel - der Körperlänge ein. Durch die Größe des Suspensoriums sind Hyomandibel und Quadratum unüblich weit auseinandergerückt, durch das sehr große Präoperculum aber dennoch fest verbunden. Zweck dieser auffallenden Konstruktion ist der Schutz der Augen bei der Nahrungsbeschaffung. Das Maul selbst ist sehr klein, jedoch mit kräftigen, meißelähnlichen Zähnen ausgestattet. Im Oberkiefer sitzen normalerweise auf jedem Prämaxillare vier Zähne in der ersten und drei Zähne in der zweiten Reihe, also insgesamt 14 Zähne. Drückerfische schwimmen vor allem durch undulierende („flappende“) Bewegungen ihrer symmetrisch einander gegenüberstehenden weichstrahligen zweiten Rückenflosse und der Afterflosse. Auffallend ist ihre oft schräge Schwimmlage. Die Schwanzflosse fungiert als Seitenruder und wird nur bei höheren Geschwindigkeiten für den Vortrieb eingesetzt (balistiformes Schwimmen).

Ernährung
Drückerfische ernähren sich vor allem von hartschaligen Wirbellosen, wie Krebstiere, Mollusken, Stachelhäuter aber auch Korallen, Schwämme, Seescheiden, kleiner Fische, Zooplankton, Algen und Seegras werden von einigen Arten verzehrt. Bei ihrer Suche nach Beutetieren können sie mit ihrem Maul Steine oder Korallen anheben oder einen Wasserstrahl erzeugen, der ihre Nahrung am Meeresboden freilegt (daher also die engen Kiemenöffnungen). Seeigel werden von einigen Drückerfischarten mit einem Wasserstrahl umgedreht, so dass sie mit ihrer verwundbaren Seite oben liegen. Die Lieblingsspeise der Drückerfische sind Seeigel, welche auf sie ganz besonders raffinierte Art essen. Die intelligenten Fische wissen genau das die Stacheln Schmerzen und heben den Seeigel deshalb vorsichtig mit ihrem spitzen Maul an einer Stachel schwimmen etwas hoch und lassen ihn dann wieder fallen. Während der Seeigel fällt greifen sie Ihn auf der unteren weniger geschützten Stelle an. Falls er auf die falsche Seite fällt, erzeugen die Drückerfische einen Wasserstrahl und drehen Ihre Beute einfach wieder um.

Nutzung
Im Unterschied zu vielen anderen Kugelfischverwandten sind Drückerfische nicht giftig, auch nicht ihre Innereien, und werden vom Menschen verzehrt. Sie gehören hier auf Samana zu den Billigfischen. Man erkennt sie hier im Fischladen daran, das ihnen die Haut nach dem Fang abgerissen wird. diese ist besonders dick und ungeniessbar.

Ciguaterawarnung - algenfressenden Arten können beim Menschen eine Ciguateravergiftung auslösen.


Parrotfish - Papageienfisch - Cotorra - Scarinae (Fisch - Klassifizierung)

spanisch - Los escáridos (Scaridae). peces loro
dominikanisch - cotorra
englisch - Parrotfish
französisch - Cacatois & Perropuet
italienisch -  Sparisoma, Pesce pappagallo
deutsch -  Papageienfisch
Wissenschaftlicher Name: Scarinae

Systematik
Stachelflosser (Acanthopterygii)
Barschverwandte (Percomorpha)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Lippfischartige (Labroidei)
Familie: Lippfische (Labridae)
Unterfamilie: Papageifische
Lebensraum - Korallen & Rifffisch
 

Vorkommen und Lebensweise
Papageifische bewohnen in großen Gruppen ausschließlich tropische Meere. Die meisten Arten leben an Korallenriffen. Einige bewohnen Seegraswiesen und die oberen Zonen an Felsriffen. Mit ihren schnabelartigen Zähnen weiden sie die niedrige Pflanzendecke an den freien Kalkoberflächen der Korallenriffe ab. Dabei wird auch das Sediment entfernt. Andere Arten lassen das Sediment stehen und ernähren sich nur von den Pflanzen, wie den Fadenalgen. Durch diese Ernährungsweise tragen Papageifische erheblich zur natürlichen Erosion der Korallenriffe bei. Arten der Gattungen Sparisoma, Scarus sowie der Büffelkopf-Papageifisch (Bolbometopon muricatum) ernähren sich vor allem von lebenden Korallen, sie gelten daher als "schädlich". Die Form des Kopfes und speziell das schnabelartige Maul, aber auch die bunte Farbe seines Körpers, ähnliche eines Papageis haben zu seinem Namen geführt.

In der Nacht scheiden einige Arten einen Schleimkokon aus, in dem sie sich zur Ruhe begeben. Der Kokon ist vorne und hinten offen, damit das Wasser durchfließen kann. Andere Arten schlafen in Spalten. Neueren Untersuchungen von Alexandra Grutter et al. von der University of Queensland zufolge dient der Schleimkokon der Abwehr blutsaugender Meeresasseln.

Fortpflanzung
Papageifische haben Besonderheiten: Einzigartig ist, daß er sein Geschlecht ändern und sogar in einen geschlechtslosen Zustand kommt. Gleichzeitig verändert er seine Farben von hellblau über türkis, dunkelgrün bis hinzu dunkelrot . eine komplizierte Fortpflanzungsweise, sie sind, wie viele andere Lippfische auch, Hermaphroditen. Das heißt, sie können anfangs Weibchen und später Männchen sein.

Grösse - Maximal 80 cm groß

Fleisch: weiß mit relativ neutralem Geschmach, man nennt ihn auch „Sandfresser“ und hier bei uns gehört er zu den Billigfischen-

Zubereitung: frisch - ganzer Fisch , Portionenfisch, eignet sich zum Braten

Ciguatera Warnung: Dem Papageienfisch wird nachgesagt, dass er die Ciguatera-Fischvergiftung überträgt.

Sonntag, 13. Januar 2013

Capitano, Hogfish, Eber Lippfischm, Lachnolaimus maximus (Klassifizierung)



Capitano - Hogfish - Eber - Lippfisch


Dominikanisch und lokal - Capitano
Englisch - Hogfish
Deutsch - Eber - Lippfisch
Lateinisch & wissenschaftlicher Name - Lachnolaimus maximus


Systematik:
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Lippfischartige (Labroidei)
Familie: Lippfische (Labridae)
Unterfamilie: Zahnlippfische (Hypsigenyinae)
Gattung: Lachnolaimus
Art: Eber-Lippfisch

Lebensraum: Riff - Fisch

Der Eber-Lippfisch (Lachnolaimus maximus) ist eine Fischart aus der Ordnung der Barschartigen. Er lebt im westlichen tropischen und subtropischen Atlantik von North Carolina, über die Karibik, den Golf von Mexiko, die Bermudas bis an die Küste Brasiliens. Er wird als Speisefisch gefangen.

Der Eber-Lippfisch (Hogfish) ist durch sein konkaves Kopfprofil unverwechselbar und einen kleinen, dunklen Punkt oberhalb der Schwanzflossenwurzel. Er ist der einzige große Lippfisch mit drei verlängerten ersten Rückenflossenstrahlen. Seine Rückenflosse hat insgesamt 14 Hartstrahlen und elf Weichstrahlen, die Afterflosse drei harte und zehn weiche Flossenstrahlen. Der Körper des Eber-Lippfisch ist hochrückig und meist von brauner bis rotbrauner Grundfarbe. Es gibt auch gelbe und hellbraune Individuen. Die obere Kopfregion vom Oberkiefer bis zum Ansatz der Rückenflosse ist oft dunkler gefärbt.  Die Farbe ist recht variabel: von fahlem Gelb bis zu Brauntönen ist alles vertreten.. Die Fische werden bis zu 90 Zentimeter lang und bis zu 10 Kilogramm schwer. Sie sind dann 11 Jahre alt.

Man findet ihn sehr bodennah lebend, ist oft an Korallenriffe gebunden, aber auch über freien Sandflächen. Er frisst hauptsächlich Mollusken, aber auch Krebse und Stachelhäuter. Wegen der starken Überfischung ist er auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten auf vulnerable (VU) gesetzt worden.

Kommerzielle Zuchtversuche zeigen, dass sich die Fische in Gefangenschaft nachzüchten lassen. Der Fisch vergreift sich nicht an den Gorgonien und Korallen, frisst jedoch fast alle anderen Wirbellosen. Mit großen Stücken von Tiefkühlkost, z.B. Krebs- und Muschelfleisch ist er gut haltbar, jedoch anfällig für Parasiten. Dazu würden sehr große, gut gefilterte Becken benötigt, die möglichst aus dem natürlichen Lebensraum bestückt sein sollten. Ideal wäre ein sehr großes Atlantikbecken.



Vorsicht:
Der Capitano ist einer der Fische, die besonders anfällig für Ciguatera sind!


Ciguatera – Wikipedia
de.wikipedia.org/wiki/Ciguatera
Ciguatera ist die häufigste Art von Fischvergiftung, die saisonal und unerwartet in tropischen Meeresgebieten zwischen 35° nördlicher und 35° südlicher Breite ...

Samstag, 12. Januar 2013

Carite, Kingfish, Königsmakrele, Maquereau, lat. Scomberomorus regalis (Klassifizierung)

englisch - Kingfish, Yellowtail
französisch - Maquereaum, Thazard (bâtard), Wahoo
italienisch - Sgombro reale
spanisch & dominikanisch - Sierra canalera, Peto, Carite
Lat. & wissenschaftlich - Scomberomorus regalis

Lebensraum - Riff Jäger

Natur
Die Königsmakrele (Scomberomorus regalis) wird für gewöhnlich knapp über 80 cm bis 1,80 m lang und hat eine schlanke, torpedoförmige Gestalt. Sie kann 40 kg schwer werden. Ihre Grundfarbe ist silbrig. Die Körperseiten sind mit kleinen, dunklen Punkten gemustert. Entlang der Seitenlinie ziehen sich einige gelbe Striche und Punkte. Die sichelförmige Schwanzflosse und das erste Drittel der Rückenflosse sind dunkel. Die Seitenlinie verläuft in der ersten Körperhälfte oberhalb der Körperseiten-Mittellinie und strebt kurz vor der zweiten Rücken- und der Afterflosse in einer plötzlichen Kurve unterhalb der Körperseiten-Mittellinie. Eine Schwimmblase fehlt.

Lebensraum
Die Königsmakrele ist ein Raubfisch, der in kleinen Schwärmen oder einzeln über steilen Außenriffen nach Schwarmfischen wie Sardinen, Kopffüßer und Krebstiere jagt. Die kleinen Jungfische leben in der ersten Zeit oft zwischen den Tentakeln von Quallen. Die Königsmakrele schwimmt gerne in der Nähe von Haien und anderen großen Fischen oder nahe bei Tauchern, um sich vor anderen Fleischfressern zu schützen. Sie hält sich gerne im freien Wasser in der Nähe von Korallenriffen auf, in etwa 10 Metern Tiefe, wo der schnelle Jäger auf seine Beute lauert. Sie lebt in tropischen Gewässern rund um den Erdball. Man findet sie im Indo-Pazifik, in der Karibik, aber auch im Roten Meer.

Fischen
Die Königsmakrele wird oft beim Big Game Fishing gefangen. Da es schwierig sein kann, die Fische zu finden, bietet sich Trolling, Schleppfischen mit Jigs oder Wobblern als Fangmethode an. Dabei sollte man dicht unter der Wasseroberfläche schleppen.

Warnung vor Ciguatera

Kulinarisches
Frisch, gesalzen oder getrocknet kommt das Fleisch des Fisches auf den Markt. Ihr Fleisch ist fest und wohlschmeckend. Es eignet sich hervorragend als Sashimi, zum Braten, Schmoren und Grillen und passt zu exotischen Gewürzen. Carite ist neben Thunfisch ein idealer Fisch für Sushi.



Palometa, Palometón, Bläuel, Trachinotus falcatus (Fischklassifizierung)

Lateinisch: Trachinotus falcatus
Deutsch: Bläuel
Spanisch: Palometa
Englisch: Pomfret, Butterfish

Größe: die Mitglieder der Jack Fische können bis zu  50 Pfund (25 kg) schwehr werden, in der Regel erreichen sie um die 25 Pfund (13 kg)

Wo kommt die Palometa vor?
 Im Sommer und Herbst findet man kleine Schwärme nahe der Wasseroberfläche, vornehmlich in bewegtem Wasser zumeist in der Nähe von Felsen und Sandbänken,  in einer Tiefe bis  von 10 m. Der Fisch ernährt sich von kleineren Fischen und vor allem von Krustentieren und Schalentieren. Fische der Familie kommen in verschiedenen Varianten von Mexico und in der karibischen See, in Mittelamerika und an der Atlantikseite von Südamerika, im Mittelmeer bis Südafrika vor.

Biologie
Rücken bläulich-grau mit gelblichem Schimmer, Seiten und Bauch silbrig. Mundspalte kurz, nicht bis unter die Augen reichend. Schwarze "Ohrlappen", Schwanzflosse tief gegabelt. eine Rückenflosse mit sehr kurzen Stacheln, von denen die erste nach vorne gerichtet ist. Fast gerade Seitenlinie, gleich hinter den Kiemen etwas nach oben geschwungen,. Ausgezeichneter Speisefisch mit schmackhaftem Fleisch.

Küche

Je nach Gusto kann man diesen herrlichen Fisch im Ganzen einfach nur grillen und ihn mit Butter, Limonensaft und Knoblauch zu servieren. Die Filets eignen sich sehr gut, um sie in der für Samana typischen Cocossauce zu schmoren, Hier aber ein Rezept, das speziell in der Mangozeit sicher für Begeisterung sorgen wird!

eines meiner liebsten Palometa Rezepte  - Palometa mit Mango Sauce

Zutaten:
pro Person rechnet man ca. 400 g Filet oder ca. 750 g einer ganzen Palometa (ohne Kopf und Schwanzflossen)

zum Würzen und Marinieren:
Salz, Pfeffer aus der Mühle, frischer Limonensaft, Cocos oder Olivenöl, frische Kräuter (Petersilie, Celandro, eventuell etwas Dill, Zitronengras)

Palometa eher am Stück oder lieber als Filet?
Für mehrere Gäste - Der schöne und impossante Fisch eignet sich sehr gut dazu, ihn im Ganzen zuzubereiten. Je nach Gusto der Gäste mit oder ohne Kopf und Schwanzflosse. Eine Palometa lässt sich relativ leicht filetieren. Sie hat sehr starke Gräten und festes Fleisch und Filets.

Zubereitung am Stück:
Entweder in einer Caserolle  oder auf einer Plancha (Grillplatte) braten, in einem Fischkorb über Holzkohle grillen oder ganz auf einem Grill.
Filets: in der Pfanne
Filets nach dem Marinieren kurz in Mehl wenden und langsam vorsichtig in echtem Kokosfett (falls vorhanden) braten.

Mango Sauce:

3 Esslöffel Weissweinessig
3 Esslöffel trockenen Weisswein
2 Esslöffel Schalotten fein gehackt
1 Esslöffel Cream Fraiche
50 g Butter
2 mittlere frische Mangos, entkernt, gewürfelt
1 Esslöffel Orangensaft oder 1 Passionsfrucht

Mangostücke, Schalotten in Butter anschwitzen bis sie glasig sind. frische Passionsfrucht und Orangensaft zugeben, mit Essig und Weisswein ablöschen, mit Pfeffer und Salz würzen und zuletzt die Creme Fraiche zugeben und auf kleiner Flamme kurz köcheln lassen.

Guten Appetit!

Chillo, Pargo, Red Snapper, Roter Schnapper (Klassifizierung)

Chillo, Pargo, Red Snapper, Roter Schnapper (Klassifizierung)

spanisch - Pargo del Golfo, el guachinango, el huachinango
dominikanisch - chillo, pargo
deutsch - Schnapper, Roter Schnapper,
englisch - Red Snapper
französisch - Vivaneau rouge
italienisch -  Lutiano rosso
Lateinisch & wissenschaftlicher Name - Lutjanidae

Lebensraum: Riff - Fisch

Familie
Schnapper ist die Bezeichnung für die große Fischfamilie der Lutjaniden, die ca. 185 Arten umfasst und die in praktisch allen subtropischen Meeren vorkommen. Sie zählen zur sehr artenreichen Ordnung der Barschartigen. Der bekannteste ist der unter dem wissenschaftlichen Namen Lutjanus campechanus bekannte „Nördliche Schnapper“. Diese Art darf in den USA unter dem Namen „Red Snapper“ gehandelt werden. Landläufig werden knapp ein Dutzend Arten, deren Körper eine rote oder bräunliche Grundfärbung aufweist, als „Red Snapper“ bezeichnet.

Natur & Lebensweise
Es sind Raubfische, die sich überwiegend von Fischen und Krebstiere, z.T. aber auch von Plankton ernähren. Ihre Nahrung erbeuten sie durch plötzliches Zupacken, worin auch der Name begründet ist. Die größten Vertreter werden bis zu einem Meter lang und über 20 Kilogramm schwer. Je nach Art können sie zwischen 4 und 21 Jahre alt werden.

Red Snapper leben in tropischen und subtropischen Gewässern in Tiefen zwischen 10 bis 190 Meter. Die erwachsenen Fische leben in der Tiefe über steinigem Boden, während die Jungfische flacheres Wasser in der Regel mit sandigem oder schlickigem Untergrund bevorzugen. Hauptnahrung dieser Raubfische sind Fische, Garnelen, Krebse, Schneckenwürmer, Tintenfische und einige Planktonarten.

Aussehen/Erkennungsmerkmale
Wichtigste Erkennungsmerkmale der Schnapper sind ihr dreieckiger Kopf mit einem tief gespaltenen Maul, das auch die Aufnahme relativ großer Beutetiere ermöglicht, sowie die konkav ausgekehlte Schwanzflosse. Charakteristisch sind außerdem die übergroß wirkenden „Hasenzähnchen“ im Maul, mit denen sie ihre Beute sicher festhalten können. Zeichnung und Färbung des Körpers sind je nach Art verschieden.

Wirtschaftliche Bedeutung
Er vereint in sich alle Vorzüge, die der Konsument verlangt: festes, trockenes, weißes Fleisch, einfache Handhabung (er besitzt nur wenige und große Gräten), und er eignet sich für alle Garmethoden. Eine ausgeprägte Fangsaison gibt es nicht, der „Red Snapper“ wird praktisch ganzjährig angeboten.

Risiko Ciguatera
Ea muss darauf darauf hingewiesen werden, dass der Verzehr von Red Snapper Ciguatera auslösen kann.

Küche & Geschmack:
Red Snapper-Fleisch ist trocken, weiß und grätenarm.

ZUBEREITUNG:- typischer Portionenfisch, die ideale Grösse ist 1,5 Libra (Pfund)  man kann ihn garen - braten - dünsten - grillen - pochieren

Nährwert:
100g Red Snapper haben
Energie 110 kcal / 462 kJ
Eiweiß 20 g
Fett 3 g


Freitag, 11. Januar 2013

Mero, Grouper, Zackenbarsch, Epinephelinae - Klassifizierung

Name:
Spanisch - meros, chernas
Englisch - Grouper
Französisch - Epinephelinae
Deutsch - Zackenbarsch
Portugisisch -  garoupa
wissenschaftlicher Name - Epinephelinae

Systematik
Stachelflosser (Acanthopterygii)
Barschverwandte (Percomorpha)
Ordnung: Drachenkopfartige (Scorpaeniformes)
Unterordnung: Serranoidei
Familie: Sägebarsche (Serranidae)
Unterfamilie: Zackenbarsche

Lebensraum: Riff - Fisch

Biologie:
Zackenbarsche (Epinephelinae) bilden eine große Unterfamilie der Sägebarsche. Man geht von weltweit rund 500 Arten aus.  Die meisten Arten erreichen Größen zwischen 20 und 80 Zentimetern. Ein gutes Erkennungsmerkmal ist der deutlich hervorstehende Unterkiefer bei verhältnismäßig großem Kopf. Die Rückenflosse zieht sich häufig über den gesamten Rücken, vom Kopf bis fast zur Schwanzflosse und weist im oberen Bereich mitunter Stacheln auf. Die Pupille ist meist gelblich umrandet. Zackenbarsche kommen in tropischen und gemäßigten Meeren in Küstennähe vor.

Lebensweise
Zackenbarsche leben in Gewässern auf der ganzen Welt, vor allem aber in den Küstenregionen von North Carolina, Florida, dem Golf von Mexiko und der Karibik. Meistens halten sie sich in Fels- und Korallenriffen in einer Tiefe von 10 bis 100 Metern auf.

Häufig verteidigt ein Tier ein gewisses Territorium im Riff oder doch zumindest eine eigene Höhle. Angefütterte Tiere können ihre Scheu vor dem Menschen verlieren und ihm dann auch gefährlich werden - Bisse auch von kleineren Tieren können aufgrund der zahlreichen, hakenähnlich aufgestellten, spitzen Zähne sehr schmerzhaft sein und Schnittwunden verursachen. Vorsicht ist insbesondere bei den Arten geboten, die zum Teil deutlich größer als der Mensch werden (Riesen-Zackenbarsch, Kartoffel-Zackenbarsch u.a.). Zur Nahrung der Zackenbarsche gehören üblicherweise Fische und Krebsartige. Beim Beutefang wird das große Maul schnell aufgerissen - der entstehende Sog befördert die Beute in das Maul.  Sie sind in der Lage, ihre Geschwindigkeit in Sekundenschnelle enorm zu erhöhen.

Fortpflanzung
Zackenbarsche leben in der Regel allein und kommen nur zur Fortpflanzung zu größeren Gruppen zusammen. Zackenbarsche laichen im Freiwasser. Einige Arten wandern zwar auch in Süßwassergebiete, die meisten Arten jedoch lassen die Eier auf das offene Meer treiben, wo die Larven vor den Rifffischen einigermaßen sicher sind. Die Jungtiere kommen später wieder zum Riff zurück. Einige Arten sind Zwitter: Sie legen gleichzeitig Eier und befruchten die Eier anderer Tiere. Bei manchen Arten kann es auch zu Geschlechtsumwandlungen kommen - so wandeln sich etwa die Weibchen des Juwelenbarsches (Cephalopholis miniata) im Alter von sieben bis zehn Jahren nach der Eiablage in Männchen um.

Fangmethoden  
Weil sich Zackenbarsche in der Nähe von Felsenriffen aufhalten, gestaltet sich ihr Fang sehr schwierig. In der Regel werden sie mit Hilfe des Leinenfangs gefangen.

Wirtschaft  
Weltweit gehören Zackenbarsche zu den wichtigen Speisefischen. Auch im EU-Raum und in Deutschland sind sie sehr beliebt.

Küche
Da sich Zackenbarsche von Krebs- und Weichtieren ernähren, ist ihr Fleisch von überdurchschnittlicher Qualität. Nach der Zubereitung ist es weiß und von fester Konsistenz. Der Geschmack ist delikat mit einer leicht süßlichen Note. Als Ersatzfisch für Zackenbarsch können Goldbrasse oder Lachsforelle dienen. Essen Sie seine Haut nicht, sie schmeckt wirklich nicht gut. Er ist vorzüglich geeignet zum Braten und zum Grillen.

Nährwert
pro 100 g 92 kcal.
19,5 g Eiweiß, 1,6 g Fett

Ciguatera Warnung:
Auch der Mero, besonders grössere und ältere Fische tragen das Risiko der berüchtigten Fischvergiftung. Der Fisch kann sehr gross und alt werden und man sollte darum wenn möglich Jungfische von  max. 1,5 Pfund in den Sommermonaten konsumieren. 

Interessanter Link:
http://www.world-of-animals.de/Tierlexikon/Tierart_Zackenbarsch.html



Dorade, Gemeine Goldmakrele, Mahi Mahi Fischklassifizierung

Spanisch - Doradó común, Llampuga
Dominikanisch - dorado
Englisch  - mahi-mahi oder common dolphinfish
Französisch - Coryphène commune, Dauphin dorade
Italienisch - Lampuga, Pappagallo
Deutsch - Gemeine Goldmakrele
Wissenschaftlicher Name - Coryphaena hippurus

Systematik
Barschverwandte (Percomorpha)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Stachelmakrelenverwandte (Carangoidei)
Familie: Goldmakrelen (Coryphaenidae)
Gattung: Goldmakrelen (Coryphaena)
Art: Gemeine Goldmakrele

Lebensraum: Hochseefisch

Biologie
Im englischen werden sie als Dolphinfishes bezeichnet, wobei natürlich keinerlei Verwandtschaft mit Delfinen besteht, und in Teilen des Pazifik als Mahimahi. Die gemeine Goldmakrele, auch große Goldmakrele (Coryphaena hippurus) ist ein Fisch aus der Familie der Goldmakrelen (Coryphaenidae) und gehört zur Ordnung der Barschartigen (Perciformes).

Der langgestreckte Körper erreicht eine Länge von 130 bis 180 Zentimetern. Der offizielle Weltrekord liegt bei 39,46 Kilogramm. Durchschnittlich wiegen die Fische etwa 15 Pfund, die Weibchen sind meist kleiner.

Der Körper ist seitlich zusammengedrückt und besitzt kleine, runde, glatte Schuppen. Der Kopf hat einen vorspringenden Unterkiefer und eine hohe, nahezu senkrecht abfallende Stirn mit einem scharfen Kiel. Die Stirn der Männchen wird im Laufe der Jahre immer höher. Die kleinen, gekrümmten, spitzen Zähne stehen nicht nur im Kiefer, sondern auch im Gaumenbein und Pflugscharbein.

Auf dem Rücken befindet sich nur eine einzige, von 58 bis 66 Weichstrahlen gestützte Rückenflosse, die vom Nacken bis fast zum Schwanz reicht. Die Stachelstrahlen sind verkümmert. Die Afterflosse ist kürzer und wird von 25 bis 31 Weichstrahlen gestützt. Die Brustflossen sind kurz und sichelförmig, die Bauchflossen können teilweise in grubigen Vertiefungen am Bauch geborgen werden. Die Schwanzflosse ist lang und tief gegabelt.

Das Weibchen legt etwa 500.000 Eier. Die Jungfische sind besonders schlank und häufig quergebändert. Die charakteristische Kopfform ist noch nicht ausgeprägt.

Vorkommen & Verhalten

Die Art kommt epipelagisch in tropischen und subtropischen Meeren vor. Sie lebt einzeln oder in kleinen Schwärmen. Die Nahrung bilden verschiedene Oberflächenfische, daneben Krebse und Tintenfische. Mit Vorliebe jagt die Gemeine Goldmakrele Fliegende Fische. Bei der Jagd kann sie eine Geschwindigkeit von 60 Kilometer pro Stunde erreichen und zählt damit zu den schnellsten Fischen. Außerdem kann sie bei der Verfolgung der Fliegenden Fische meterhoch und bis zu sechs Meter weit aus dem Wasser springen. Aufgrund ihres sehr schnellen Wachstums – nach 6 Monaten ist sie schon 85 cm lang – wird sie zunehmend in Farmen gezüchtet.

Video:
http://www.youtube.com/watch?v=f5FfCsj5DFo

Dorade fischen:
Gefangen wird die Goldmakrele vor allem mit Schleppangeln. Auf Samana wird Hochseeangeln in den Touristenorten von verschiedenen Anbietern offeriert.

Die Dorade in der Küche:
Die gemeine Goldmakrele gilt als ausgezeichneter Speisefisch.  Das Fleisch ist dunkel, wird aber hell wenn es gekocht wird.Der Fisch eignet sich für alle Zubereitungsarten
    
Nährwerter pro 100 g:    
161 kcal / 674,07
38 g Eiweiß
1 g Fett

Die Dorade auf Samana:
Dorade ist der meistverkaufte Hochseefisch auf Samana. Man bekommt ihn praktisch in jeder Pescaderia (Fischhandlung). Doraden sind hier meistens zwischen 8 - 25 libra und sind somit keine Portionenfische. Da sie sich sehr gut filetieren lassen, werden sie überall als Fischfilets oder Steaks angeboten.

In der Casa de Norma bereiten wir Doraden in den verschiedensten Zubereitungsarten nur auf Reservation für Gruppen und Gesellschaften zu. Besonders beliebt ist bei uns die ganze Dorade im Salzmantel.



Donnerstag, 10. Januar 2013

Fisch und Seafood Klassifizierung (wenn möglich kein Anglerlatein)

Die Halbinsel Samana ist praktisch vom Meer umgeben. Vor nicht allzulanger Zeit war Samana eine echte Insel. Die Orte wie Las Terrenas, Las Galeras, Los Cacaos, Sanchez, ect. lebten lange Zeit hauptsächlich vom Fischfang und daneben von der typischer Landwirtschaft. Heute bestimmt der Tourismus das Ortsbild, aber gefischt wird nach wie vor tagtäglich.

Touristen aus aller Welt mögen Fisch und probieren bei uns gerne die heimischen Fische und alles Essbare, was aus dem Meer kommt. Aber mal ehrlich werter Gast, wissen sie eigentlich, was sie da bei uns aufgetischt bekommen?

Ich werde sporadisch an dieser Stelle all die heimischen und beliebten Fische und das Seafood etwas näher vorstellen. Somit wissen sie, was es bei uns gibt, was sich lohnt und auf was sie beim Fischgenuss achten müssen. Ich glaube, das ist sehr wichtig, denn ganz unproblematisch ist der Verzehr von Fisch heute leider nicht mehr. Dazu aber später mehr!

Das grösste lokale Problem sind die verschiedenen Namen, unter denen die einzelnen Fische bei uns angeboten werden. Kaum ein Fischer kennt den englischen oder lateinischen Namen, geschweige weiss er, wie der Fisch z.b. auf deutsch genannt wird. Auch bei den Wirten herrscht oft Erklärungsbedarf! Hier werde ich an dieser Stelle etwas Abhilfe schaffen. Somit wünsche ich ihnen viel Spass beim Lesen und auch in Zukunft allseits guten Appetit. Denn eines ist gewiss, das maritime Angebot an Köstlichkeiten kann sich durchaus sehen und schmecken lassen!

Dienstag, 1. Januar 2013

La Casa de Norma Catering - Unser Sylvester 2012 - 2013

Norma hatte sich am Tag vor Sylvester beim einholen der Pferde aus der Lagune schmezhaft an der Hand verletzt. Der Stachel einer giftigen Pflanze landete direkt in ihrer Mittelhand und ihre Hand schwoll darauf innert kürzester Zeit bedrohlich an. Sie schmerzt seither sehr. Das ursprünglich geplante Sylvesteressen fand darum nicht bei uns in der Casa de Norma statt, sondern im Ferienhaus «La Casa del Gato» unserer Gäste Rosi und Peter. Norma konnte mir mit dieser verletzten Hand weder in der Küche helfen noch wie üblich Abwaschen, die küche Putzen ect. Aus diesem Grund entschlossen wir uns, das erste "Casa de Norma Catering" zu machen. Ich besorgte gemeinsam mit unserem Fahrer und Freund Moisse die Einkäufe, bereitete alles Notwendige mit Normas Sohn Juan Carlos bei uns vor und ich grillte dann den Fisch und die Langustinos im Haus der Gastgeber.

Wie es der Zufall wollte, weilte zur gleichen Zeit im Nachbarhaus «La Casa de los Suenios» eine andere alte Facebookfreundin, die dort gerade ihren Urlaub machte - Elena aus Moskau. Elena kommt alle Jahre wieder nach Las Galeras. Unsere Gäste und Elena lernten sich so als direkte Nachbarn kennen und wir verlebten spontan so gemeinsam den Sylvesterabend 2012 / 2013 bei chilliger Musik, chilenischem Rotwein und dem gelungene Essen. Rosi hat einen Kartoffelsalat gezaubert und ihr Lebenspartner war der Meister der Holzkohle. Elena steuerte ihren Rotwein bei. Wir hatten so einen beschaulichen Abend. Norma konnte ihre Hand schonen und hatte das erste Mal seit langem frei. Rosi und Peter erledigten den Abwasch, ich grillte und Norma genoss diesen unerwarteten, freien Abend.

Elena ging nach dem Essen noch zur Playita zu einer lokale Sylvester - Tanzveranstaltung. Wir hatten uns viel zu erzählen, denn Rosi und ich arbeiteten vor 30 Jahren eine Zeit lang gemeinsam in der Discothek Old Abby in Messkirch. Das war damals meine letzte Stelle in Deutschland, bevor ich in die Schweiz auswanderte.

Normas verletzte Hand


Juan Carlos verarztet seine mutter

Hand tut ständig weh

Norma ist trotzdem wohlauf und wünscht euch allen ein gutes neues Jahr 2013

Krabbeltiere und eine Dorade auf dem Grill

drei Damen in gelb

guten Appetit

alle sind zufrieden

Rosi wäscht ab - Nora kann relaxen