Freitag, 11. Januar 2013

Mero, Grouper, Zackenbarsch, Epinephelinae - Klassifizierung

Name:
Spanisch - meros, chernas
Englisch - Grouper
Französisch - Epinephelinae
Deutsch - Zackenbarsch
Portugisisch -  garoupa
wissenschaftlicher Name - Epinephelinae

Systematik
Stachelflosser (Acanthopterygii)
Barschverwandte (Percomorpha)
Ordnung: Drachenkopfartige (Scorpaeniformes)
Unterordnung: Serranoidei
Familie: Sägebarsche (Serranidae)
Unterfamilie: Zackenbarsche

Lebensraum: Riff - Fisch

Biologie:
Zackenbarsche (Epinephelinae) bilden eine große Unterfamilie der Sägebarsche. Man geht von weltweit rund 500 Arten aus.  Die meisten Arten erreichen Größen zwischen 20 und 80 Zentimetern. Ein gutes Erkennungsmerkmal ist der deutlich hervorstehende Unterkiefer bei verhältnismäßig großem Kopf. Die Rückenflosse zieht sich häufig über den gesamten Rücken, vom Kopf bis fast zur Schwanzflosse und weist im oberen Bereich mitunter Stacheln auf. Die Pupille ist meist gelblich umrandet. Zackenbarsche kommen in tropischen und gemäßigten Meeren in Küstennähe vor.

Lebensweise
Zackenbarsche leben in Gewässern auf der ganzen Welt, vor allem aber in den Küstenregionen von North Carolina, Florida, dem Golf von Mexiko und der Karibik. Meistens halten sie sich in Fels- und Korallenriffen in einer Tiefe von 10 bis 100 Metern auf.

Häufig verteidigt ein Tier ein gewisses Territorium im Riff oder doch zumindest eine eigene Höhle. Angefütterte Tiere können ihre Scheu vor dem Menschen verlieren und ihm dann auch gefährlich werden - Bisse auch von kleineren Tieren können aufgrund der zahlreichen, hakenähnlich aufgestellten, spitzen Zähne sehr schmerzhaft sein und Schnittwunden verursachen. Vorsicht ist insbesondere bei den Arten geboten, die zum Teil deutlich größer als der Mensch werden (Riesen-Zackenbarsch, Kartoffel-Zackenbarsch u.a.). Zur Nahrung der Zackenbarsche gehören üblicherweise Fische und Krebsartige. Beim Beutefang wird das große Maul schnell aufgerissen - der entstehende Sog befördert die Beute in das Maul.  Sie sind in der Lage, ihre Geschwindigkeit in Sekundenschnelle enorm zu erhöhen.

Fortpflanzung
Zackenbarsche leben in der Regel allein und kommen nur zur Fortpflanzung zu größeren Gruppen zusammen. Zackenbarsche laichen im Freiwasser. Einige Arten wandern zwar auch in Süßwassergebiete, die meisten Arten jedoch lassen die Eier auf das offene Meer treiben, wo die Larven vor den Rifffischen einigermaßen sicher sind. Die Jungtiere kommen später wieder zum Riff zurück. Einige Arten sind Zwitter: Sie legen gleichzeitig Eier und befruchten die Eier anderer Tiere. Bei manchen Arten kann es auch zu Geschlechtsumwandlungen kommen - so wandeln sich etwa die Weibchen des Juwelenbarsches (Cephalopholis miniata) im Alter von sieben bis zehn Jahren nach der Eiablage in Männchen um.

Fangmethoden  
Weil sich Zackenbarsche in der Nähe von Felsenriffen aufhalten, gestaltet sich ihr Fang sehr schwierig. In der Regel werden sie mit Hilfe des Leinenfangs gefangen.

Wirtschaft  
Weltweit gehören Zackenbarsche zu den wichtigen Speisefischen. Auch im EU-Raum und in Deutschland sind sie sehr beliebt.

Küche
Da sich Zackenbarsche von Krebs- und Weichtieren ernähren, ist ihr Fleisch von überdurchschnittlicher Qualität. Nach der Zubereitung ist es weiß und von fester Konsistenz. Der Geschmack ist delikat mit einer leicht süßlichen Note. Als Ersatzfisch für Zackenbarsch können Goldbrasse oder Lachsforelle dienen. Essen Sie seine Haut nicht, sie schmeckt wirklich nicht gut. Er ist vorzüglich geeignet zum Braten und zum Grillen.

Nährwert
pro 100 g 92 kcal.
19,5 g Eiweiß, 1,6 g Fett

Ciguatera Warnung:
Auch der Mero, besonders grössere und ältere Fische tragen das Risiko der berüchtigten Fischvergiftung. Der Fisch kann sehr gross und alt werden und man sollte darum wenn möglich Jungfische von  max. 1,5 Pfund in den Sommermonaten konsumieren. 

Interessanter Link:
http://www.world-of-animals.de/Tierlexikon/Tierart_Zackenbarsch.html



Dorade, Gemeine Goldmakrele, Mahi Mahi Fischklassifizierung

Spanisch - Doradó común, Llampuga
Dominikanisch - dorado
Englisch  - mahi-mahi oder common dolphinfish
Französisch - Coryphène commune, Dauphin dorade
Italienisch - Lampuga, Pappagallo
Deutsch - Gemeine Goldmakrele
Wissenschaftlicher Name - Coryphaena hippurus

Systematik
Barschverwandte (Percomorpha)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Stachelmakrelenverwandte (Carangoidei)
Familie: Goldmakrelen (Coryphaenidae)
Gattung: Goldmakrelen (Coryphaena)
Art: Gemeine Goldmakrele

Lebensraum: Hochseefisch

Biologie
Im englischen werden sie als Dolphinfishes bezeichnet, wobei natürlich keinerlei Verwandtschaft mit Delfinen besteht, und in Teilen des Pazifik als Mahimahi. Die gemeine Goldmakrele, auch große Goldmakrele (Coryphaena hippurus) ist ein Fisch aus der Familie der Goldmakrelen (Coryphaenidae) und gehört zur Ordnung der Barschartigen (Perciformes).

Der langgestreckte Körper erreicht eine Länge von 130 bis 180 Zentimetern. Der offizielle Weltrekord liegt bei 39,46 Kilogramm. Durchschnittlich wiegen die Fische etwa 15 Pfund, die Weibchen sind meist kleiner.

Der Körper ist seitlich zusammengedrückt und besitzt kleine, runde, glatte Schuppen. Der Kopf hat einen vorspringenden Unterkiefer und eine hohe, nahezu senkrecht abfallende Stirn mit einem scharfen Kiel. Die Stirn der Männchen wird im Laufe der Jahre immer höher. Die kleinen, gekrümmten, spitzen Zähne stehen nicht nur im Kiefer, sondern auch im Gaumenbein und Pflugscharbein.

Auf dem Rücken befindet sich nur eine einzige, von 58 bis 66 Weichstrahlen gestützte Rückenflosse, die vom Nacken bis fast zum Schwanz reicht. Die Stachelstrahlen sind verkümmert. Die Afterflosse ist kürzer und wird von 25 bis 31 Weichstrahlen gestützt. Die Brustflossen sind kurz und sichelförmig, die Bauchflossen können teilweise in grubigen Vertiefungen am Bauch geborgen werden. Die Schwanzflosse ist lang und tief gegabelt.

Das Weibchen legt etwa 500.000 Eier. Die Jungfische sind besonders schlank und häufig quergebändert. Die charakteristische Kopfform ist noch nicht ausgeprägt.

Vorkommen & Verhalten

Die Art kommt epipelagisch in tropischen und subtropischen Meeren vor. Sie lebt einzeln oder in kleinen Schwärmen. Die Nahrung bilden verschiedene Oberflächenfische, daneben Krebse und Tintenfische. Mit Vorliebe jagt die Gemeine Goldmakrele Fliegende Fische. Bei der Jagd kann sie eine Geschwindigkeit von 60 Kilometer pro Stunde erreichen und zählt damit zu den schnellsten Fischen. Außerdem kann sie bei der Verfolgung der Fliegenden Fische meterhoch und bis zu sechs Meter weit aus dem Wasser springen. Aufgrund ihres sehr schnellen Wachstums – nach 6 Monaten ist sie schon 85 cm lang – wird sie zunehmend in Farmen gezüchtet.

Video:
http://www.youtube.com/watch?v=f5FfCsj5DFo

Dorade fischen:
Gefangen wird die Goldmakrele vor allem mit Schleppangeln. Auf Samana wird Hochseeangeln in den Touristenorten von verschiedenen Anbietern offeriert.

Die Dorade in der Küche:
Die gemeine Goldmakrele gilt als ausgezeichneter Speisefisch.  Das Fleisch ist dunkel, wird aber hell wenn es gekocht wird.Der Fisch eignet sich für alle Zubereitungsarten
    
Nährwerter pro 100 g:    
161 kcal / 674,07
38 g Eiweiß
1 g Fett

Die Dorade auf Samana:
Dorade ist der meistverkaufte Hochseefisch auf Samana. Man bekommt ihn praktisch in jeder Pescaderia (Fischhandlung). Doraden sind hier meistens zwischen 8 - 25 libra und sind somit keine Portionenfische. Da sie sich sehr gut filetieren lassen, werden sie überall als Fischfilets oder Steaks angeboten.

In der Casa de Norma bereiten wir Doraden in den verschiedensten Zubereitungsarten nur auf Reservation für Gruppen und Gesellschaften zu. Besonders beliebt ist bei uns die ganze Dorade im Salzmantel.



Donnerstag, 10. Januar 2013

Fisch und Seafood Klassifizierung (wenn möglich kein Anglerlatein)

Die Halbinsel Samana ist praktisch vom Meer umgeben. Vor nicht allzulanger Zeit war Samana eine echte Insel. Die Orte wie Las Terrenas, Las Galeras, Los Cacaos, Sanchez, ect. lebten lange Zeit hauptsächlich vom Fischfang und daneben von der typischer Landwirtschaft. Heute bestimmt der Tourismus das Ortsbild, aber gefischt wird nach wie vor tagtäglich.

Touristen aus aller Welt mögen Fisch und probieren bei uns gerne die heimischen Fische und alles Essbare, was aus dem Meer kommt. Aber mal ehrlich werter Gast, wissen sie eigentlich, was sie da bei uns aufgetischt bekommen?

Ich werde sporadisch an dieser Stelle all die heimischen und beliebten Fische und das Seafood etwas näher vorstellen. Somit wissen sie, was es bei uns gibt, was sich lohnt und auf was sie beim Fischgenuss achten müssen. Ich glaube, das ist sehr wichtig, denn ganz unproblematisch ist der Verzehr von Fisch heute leider nicht mehr. Dazu aber später mehr!

Das grösste lokale Problem sind die verschiedenen Namen, unter denen die einzelnen Fische bei uns angeboten werden. Kaum ein Fischer kennt den englischen oder lateinischen Namen, geschweige weiss er, wie der Fisch z.b. auf deutsch genannt wird. Auch bei den Wirten herrscht oft Erklärungsbedarf! Hier werde ich an dieser Stelle etwas Abhilfe schaffen. Somit wünsche ich ihnen viel Spass beim Lesen und auch in Zukunft allseits guten Appetit. Denn eines ist gewiss, das maritime Angebot an Köstlichkeiten kann sich durchaus sehen und schmecken lassen!

Dienstag, 1. Januar 2013

La Casa de Norma Catering - Unser Sylvester 2012 - 2013

Norma hatte sich am Tag vor Sylvester beim einholen der Pferde aus der Lagune schmezhaft an der Hand verletzt. Der Stachel einer giftigen Pflanze landete direkt in ihrer Mittelhand und ihre Hand schwoll darauf innert kürzester Zeit bedrohlich an. Sie schmerzt seither sehr. Das ursprünglich geplante Sylvesteressen fand darum nicht bei uns in der Casa de Norma statt, sondern im Ferienhaus «La Casa del Gato» unserer Gäste Rosi und Peter. Norma konnte mir mit dieser verletzten Hand weder in der Küche helfen noch wie üblich Abwaschen, die küche Putzen ect. Aus diesem Grund entschlossen wir uns, das erste "Casa de Norma Catering" zu machen. Ich besorgte gemeinsam mit unserem Fahrer und Freund Moisse die Einkäufe, bereitete alles Notwendige mit Normas Sohn Juan Carlos bei uns vor und ich grillte dann den Fisch und die Langustinos im Haus der Gastgeber.

Wie es der Zufall wollte, weilte zur gleichen Zeit im Nachbarhaus «La Casa de los Suenios» eine andere alte Facebookfreundin, die dort gerade ihren Urlaub machte - Elena aus Moskau. Elena kommt alle Jahre wieder nach Las Galeras. Unsere Gäste und Elena lernten sich so als direkte Nachbarn kennen und wir verlebten spontan so gemeinsam den Sylvesterabend 2012 / 2013 bei chilliger Musik, chilenischem Rotwein und dem gelungene Essen. Rosi hat einen Kartoffelsalat gezaubert und ihr Lebenspartner war der Meister der Holzkohle. Elena steuerte ihren Rotwein bei. Wir hatten so einen beschaulichen Abend. Norma konnte ihre Hand schonen und hatte das erste Mal seit langem frei. Rosi und Peter erledigten den Abwasch, ich grillte und Norma genoss diesen unerwarteten, freien Abend.

Elena ging nach dem Essen noch zur Playita zu einer lokale Sylvester - Tanzveranstaltung. Wir hatten uns viel zu erzählen, denn Rosi und ich arbeiteten vor 30 Jahren eine Zeit lang gemeinsam in der Discothek Old Abby in Messkirch. Das war damals meine letzte Stelle in Deutschland, bevor ich in die Schweiz auswanderte.

Normas verletzte Hand


Juan Carlos verarztet seine mutter

Hand tut ständig weh

Norma ist trotzdem wohlauf und wünscht euch allen ein gutes neues Jahr 2013

Krabbeltiere und eine Dorade auf dem Grill

drei Damen in gelb

guten Appetit

alle sind zufrieden

Rosi wäscht ab - Nora kann relaxen

Montag, 24. Dezember 2012

Wenn das Jahr zu Ende geht!

Wer kennt seine Grenzen? Für die meisten lässt sich diese Frage nur erraten. Die wenigsten dürften das behaupten! Ich habe die meinen mehr als einmal abgesteckt. Wir alle haben unseren Wirkungskreis, jeder für sich. Und ein jeder ist für seinen Wirkungskreis und sein Tun in diesem Radius mehr oder weniger selbst verantwortlich. Man steckt sich seine Ziele und arbeitet daran oder andere tun das für einem und man wird zum Erfüllungsgehilfen. Je nach persönlichem Engagement erreicht man diese Ziele, was oft bedeutet, das man andere Menschen dazu braucht oder in sein Tun involviert. Man kann das ganz offen tun und man gibt somit die Richtung vor. Man hat sein klares Ziel. Als normaler Erfüllunggehilfe im Arbeitsleben wird man oftmals nicht mal gefragt, ob man das überhaupt will oder kann.

Der eine fragt sich nun, warum er überhaupt an seine Grenzen gehen sollte. Was das für einen Sinn macht? Menschen, die der Meinung sind, alles im Griff zu haben oder in so-genannten geordneten Bahnen zu leben glauben. Das Jahr 2012 wird wohl als beispielhaftes Jahr in die Geschichte eingehen,wie schnell sich alles als Trugschluss erweisen kann.Ich nenne 2012 darum das Jahr der gebrochenen Träume!

Meine Familie und ich gehören jedoch nicht dazu! Wir haben eines der bewegtesten Jahre unseres Lebens hinter uns. Wir haben in diesem Schicksalsjahr so gut wie alles gegeben und haben all die Höhen und Tiefen gemeinsam durchlebt. Wir sind dabei näher zusammen gewachsen. Unsere Familie ist auch mutiert. In jeder Hinsicht. Der Begriff Verwandtschaft wurde von uns neu definiert - die Familie Balbuena hat jetzt Seelenverwandte. Eva - Maria und Dirk, die Menschen, die uns heute zum Teil näher stehen, als echte Verwandte. Menschen die uns im schiksalhaften 2012 begleitet und unterstützt haben, die mit uns gelacht und geweint haben. Menschen deren Grösse sich mehr und mehr gezeigt hat. Menschen denen wir Vertrauen und die uns Vertrauen.

Mit diesen neuen Verwandten wurde ein neues Projekt ins Leben gerufen. Denn auch auf der tierischen Seite hat die Familie zugelegt. Offizielle neue Mitglieder sind Lola und Sunshine. Lola, eine junge Pferdedame, die der Kindheit bald entwachsen sein wird und Sunshine, der zwar etwas betagte Hengst - der jedoch eine herrliche Gangart beherrscht und uns noch viel Freude bereiten wird. Lola wird im kommenden Jahr auf ein Leben als aktives Reitpferd vorbereitet und ihr persönlicher „Pferdeflüsterer“ heisst Raffael. Raffael wird Lola auf ein Leben als Reitpferd vorbereiten. Ich selber werde auf meine „alten Tage“ das Reiten intensiv erlernen und mich bei genügend Kenntniss gemeinsam mit der Familie um das tägliche Bewegen unserer neuen Schützlinge kümmern. Hierbei handelt es sich nicht nur um einen guten Vorsatz für das kommende, neue Jahr - es wird geschehen. Ich freue mich darauf.  

Wie beendet man ein solches Jahr? Heute ist Heiligabend. Ich bin noch nie soweit vom heute gelebten Sinn des Weihnachtsfest entfernt gewesen. Darum verzichte ich bewusst auf diese weihnachtliche Gefühlsduselei. Mir all das völlig abhanden gekommen. Ich wünsche jedoch allen für das ausklingende Jahr die Möglichkeit, genug Zeit zu haben, um innezuhalten und in sich zu hören. Stellt euch eurem eigenen Ich und führt ein hoffentlich erfolgreiches Zwiegespräch. Und zum baldigen Jahreswechsel hoffe ich für alle Menschen, die mir nahestehen, das sie sich wie ich auf diese neue und sicherlich spannende 2013 freuen und versuchen für alle Menschen das Beste daraus zu machen. Ein sehr anspruchsvoller Wunsch denn mehr kann man sich nicht wünschen.

Dirk legt selber Hand an

Eva - Maria, Raffael und Lola

La Casa de Lola y Sunshine 1

La Casa de Lola y Sunshine 2
Norma & Bernd zu Pferd

Raffael auf dem Weg zum Pferd bestaunen

Samstag, 22. Dezember 2012

Freitag, 23. November 2012

Kennen sie Moringa?



Moringa – allgemeine Information

Es geht um eine subtropische oder tropische Pflanze oder einen Baum. Je nach Region ist er auch als Meerrettichbaum, Trommelstockbaum oder Behenbaum bekannt. Ursprünglich stammt er aus der Himalya-Region. 

Er wächst heute weltweit in den tropischen und subtropischen Regionen der ganzen Welt; z.B. in Afrika, Arabien, Südostasiens und Mittel und - Südamerika und auf den karibischen Inseln.
Über 700 Studien findet man inzwischen, welche die gesundheitlich wertvollen Eigenschaften dieser ayurvedischen Heilpflanze belegen und die immer mehr Wissenschaftler und gesundheitsbewusste Menschen zum staunen bringt. Mit über 90 verschiedenen Nährstoffen (Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe) ist die Pflanze eines der gesündesten Gewächse unserer Erde. Sie gehört zur Liste der sogenannten Superfoods. 

In der ayurvedischen Medizin ist seine Heilkraft seit Jahrtausenden bekannt. Nicht nur Gehirn und Knochen, Nerven und Stoffwechsel können mit den Blättern des „Meerrettich-Baumes“, Moringa olifeira, reguliert werden. Sie helfen auch bei Kopfschmerzen, Blähungen, Schnittverletzungen und noch viel mehr.
Es werden über 300 Erkrankungen gezählt, von Schwächezuständen und hohem Blutdruck bis Osteoporose und Diabetes, die behandelt werden können. Seine Blätter sind ein natürliches, außergewöhnlich vielseitiges Multi-Vitamin und –Mineralstoffkonzentrat, seine Samen befreien Wasser von Bakterien und Viren und liefern ein kosmetisches Öl und die Früchte sind Bestandteil von Curry-Mischungen. 

Wasser ist das wichtigste Grundnahrungsmittel, das der Mensch zum Leben braucht. Aber nicht irgend ein Wasser, sondern Wasser, frei von Bakterien und anderen gefährlichen Keimen. Wie kann man mit kleinem Aufwand dreckiges Wasser in sauberes Brauch - und Trinkwasser verwandeln?  
Mit Moringa Samen kann man Wasser bakterienfrei machen, denn Moringa tötet Bakterien. Diese Pflanze besitzt  ein natürliches Immunsstem, um Wasser zu reinigenund zu klären. Dazu braucht man  pro Liter Wasser 10 mg gemahlenen Moringa Samen.

Moringa ist ein weiteres Projekt des „Freudeskreises der Casa de Norma“. Wenn sie Interesse haben, bekommen sie bei uns in Zukunft Mornga Samen für ihren eigenen Moringa Baum.

Womöglich erweckt der Moringabaum auch Ihr Interesse und in naher Zukunft können Sie so „Ihrem eigenen Moringabaum“ im Garten, auf dem Balkon oder im Wohnzimmer beim Wachsen zusehen. Man kann einen Moringabaum als Zimmerpflanze an einen hellen Ort stellen. Man kann ihn beschneiden und für den Eigenverbrauch in der Küche oder als Zierpflanze nutzen. Er wächst  und gedeiht in Mitteleuropa, denn er stammt wie schon gesagt ursprünglich aus dem Himalaya, und verträgt somit sogar bedingt Frost und Kälte. Diese schnell wachsende Pflanze  gedeiht auf fast jedem Boden. Der Baum wächst im ersten Jahr ohne ihr grosses Zutun bis zu 5 Metern. Wenn man ihn regelmässig beschneidet, liegt es bei ihnen, wie gross er wird.